Vorweihnachtszeit und Wintereinbruch

Die Tage werden krzer, die Temperatur sinkt und berall in den Geschften stehen bereits die Weihnachtssachen rum…

Schade eigentlich, dass die jedes Jahr frher mit dem Konsumwahn der Vorweihnachtssaison anfangen mssen. Ich freue mich immer tierisch auf die Adventszeit und dann bekommt man so frh eine Reizberflutung vorgesetzt, dass alle um einen herum Aggressiv werden und die Stimmung total kaputt geht. Warum warten die nicht wie ich auch bis zum 1.12 damit? Dann knnte man die Stimmung geniessen und die, die nicht drauf stehen (obwohl ich ja vermute, dass sie es doch tun, aber es ihnen aus irgendeinem Grund einfahc peinlich ist) mssen es nur 4 Wochen ertragen. Naja, ich habe fr mcih beschlossen die Adventszeit wieder richtig zu zelebrieren, mit Adventskalender, Dekoration, Kerzen, Backen etc. Ich hoffe der Schnee kommt auch pnktlich dieses Jahr, dann wr das ein gelungener Start.

Ich gebe mir Mhe zu lernen, aber im Moment ist es einfach nur sehr viel unbekannte Materie und obwohl ich so langsam wenigstens einen berblick habe, seh ich noch nicht genau, wie ich das alle sin meinen Kopf kriegen soll. Naja, wird schon werden.

Nachtrag:

Ich habe noch etwas kleines Poetisches, das in der Zeit entstanden ist, als ich Ende Sommer mit den Nerven total am Ende war und ich das Glck hatte, dass ich zu einer wirklich ganz lieben Freundin flchten durfte, die mich sorgsam auseinandergenommen und wieder zusammen gesetzt hat. Du weisst, dass ich Dich meine, nicht wahr, Liebes? *Busserl schick*

Nun ja, der Text ist nicht sonderlich kunstvoll, aber er drckt auch mit dem sehr holprigen Versmass etc. ziemlich gut aus, was da mit mir passiert ist.

Hier also ein kleiner Teil meiner Nordseelyrik:

Das Ich

Das Wesen zersprungen,

zusammengehalten durch Klebstofffden

aus Verpflichtung und Verantwortung,

gehllt in unnahbare Leere und Gewohnheit,

treibend auf dem Sturm von

Gedanken und Erwartungen anderer.

Das Mosaik angesplt an

das ferne Ufer einer Leuchtturmkste

auf einer Welle letzter Hoffnungskraft.

Das Salz der Meeresgischt lst

den Klebstoff auf, zerbricht,

was brig ist von der brchigen Hlle,

legt die traurige Einde des einst

erblhenden Gartens frei

und der Wind verstreut den Staub

ber die Weite einer erwartungslosen Erde.

Das Ich ersteht wieder

aus dem gewonnenen Raum.

Einzelne Trume, Gedanken,

Gefhle finden zurck,

erkennen sich wieder

und fgen sich zusammen

zu einem authentischen Ganzen.

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