Schreiben die 2-te

Wie schon erwähnt wurde ich drauf aufmerksam gemacht, dass ich meinen Blog etwas mehr auch für meine Schriftstellerische Tätigkeit nutzen sollte. Danke, Schatz. Du hast natürlich Recht damit. Ich habs mir jetzt fest vorgenommen. Also kommt hier Bisschen was zu dem, was ich plane und grade so tue…

Zunächst sitze ich an meinem 2. Fantasyroman, der unter dem Arbeitstitel „Eskalondria“ läuft. Dies wird nicht die Fortsetzung zu „Dämonen der Vergangenheit“ (siehe Hauptseite), der bereits letztes Jahr erschienen ist, aber keine Sorge, der zweite Band dazu ist schon durchgeplant. Es fehlte mir lediglich bisher an der Zeit, das Geplante auch umzusetzen. Das kommt aber auch noch. Es ist nicht ganz einfach neben Arbeit und so genug Zeit und Disziplin zum Schrieben zu finden, auch wenn ich nicht Vollzeit arbeiten muss.

Dann ist da noch die Kinderbuchreihe. Mein Schatz hat die Idee, die dahinter steht, so treffend formuliert, dass ich ihn hier gerne zitieren möchte:

„Instinkte schützten uns einst vor Gefahren, vor Verletzungen, vor Krankheiten. In der heutigen Zeit stellen Tiere, Insekten oder benachbarte Menschenstämme keine Gefahr mehr da.

Ängste und Phobien sind teilweise geblieben. So kriegen viele Menschen bei kleinsten Wesen mit vielen Beinen noch immer einen Schrecken. Die Phobie oder der Ekel wird von Generation zu Generation weitervererbt, färbt vom Elternteil auf das Kind ab. Dieser Kreis sollte unterbrochen werden. So ist es wichtig die Kleinen schon von Grund auf mit ihrer Umwelt vertraut zu machen und ihnen im richtigen Moment zu zeigen, was gefährlich ist und was nicht. Spinnen sind dies nicht. Schon im jüngsten Alter lässt sich mit Freude und Spiel erlernen, wie unsere Welt beschaffen ist und wer sie bewohnt. Außerdem ist gerade das junge Alter am besten fürs Lernen geeignet. Mit dem Buch “Ferdi Fliegenfänger” lässt sich schon früh aufzeigen, dass eine Spinne kein Grund für einen Schreckmoment sein muss. Außerdem weckt die freundliche Konfrontation mit den eigentlich so freundlichen Wesen vielleicht sogar die Neugier.

Ferdi ist eine neugierige, weltoffene kleine Spinne, welche sich in aufregende Abenteuer treiben, und selbst dann nicht entmutigen lässt, wenn ihr Misstrauen entgegen gebracht wird.“

Der von ihm beschriebene Band der Reihe ist bereits erschienen (siehe Hauptseite) und zwar unter dem Namen „Ferdi Fliegenfänger“. Bereits in Arbeit sind 2 weitere Bände: „Dschungelschlangenstadt“ liegt zur Zeit bei der Illustratorin und ein weiterer Band zum Thema Fledermäuse muss von mir noch überarbeitet werden.

Ab und zu wage ich mich sogar an das eine oder andere Gedicht. Ideen, Plots und Szenen habe ich unzählige (manchmal kommen mir davon auch welche beim Schreibprozess in die Quere, so dass ich im aktuellen Text innehalten muss, um die störende Idee erstmal aus dem Kopf auf Papier zu bekommen, weil ich sonst nicht konzentriert arbeiten kann).

Letzte Woche habe ich in der Zeitung gelesen, dass ein Schriftsteller auf seiner Page laufend zum Fortschritt seines neuen Buches unterrichtet und „Sponsoren“ (man kann dieses Buch, das er grade schreibt, sponsern und dafür Vorschläge machen und mitbestimmen) sucht. Ich finde das eine sehr interessante und kreative Idee zu einer Veröffentlichung zu kommen, allerdings wäre das glaube ich nichts für mich, weil ich mich nicht trauen würde, einen Text in diesem Stadium einem Publikum zu präsentieren, und weil ich Angst hätte, mich zu sehr fremd bestimmen zu lassen… Es hat aber ganz sicher auch Vorteile und nicht nur finanzielle… So hat er zum Beispiel einen ganze Menge interessierter Probeleser, die ihm im Entwicklungsprozess helfen.

Interessanter finde ich da die Möglichkeit, die die e-books bieten. Selbst bei Amazon kann man jetzt schon Texte für den kindle veröffentlichen.

Zum Schluss noch etwas persönliches.

Irgendwie kommts mir so vor, als würde die Vorstellungskraft im Alltag leiden… manchmal muss ich regelrecht um ihre Erhaltung kämpfen, aber bisher gelingts mir. Allerdings finde ich es schade, dass unsere Welt immer mehr abstumpft (Weihnachtsdeko im Oktober? Nur um die Verkaufszahlen hochzutreiben? Leute, ich bitte Euch! Lasst uns erst zusammen den Herbst geniessen!). Versteht mich nicht falsch… andere Aspekte der Kreativität nutzen wir täglich, doch freies Phantasieren eher selten. Ich lese viel und schnell und ich versuch mir auch echt die Zeit zum Schreiben zu nehmen, aber ich empfinde es als erschreckend, wie lange ich brauche, um wieder in dieses Gefühl freudigen kindlichen Schaffens zu kommen, das ein so wunderbarer Antrieb fürs Schreiben ist. Geht es Euch auch so? Wann hattet Ihr das letzte Mal dieses erwartungsvolle Kribbeln im Bauch und einen Jauchzer auf den Lippen, das einen erfüllt, wenn man vor Ideen überquillt und es kaum mehr erwarten kann all das zu Papier zu bringen?

So. Ich werde nun versuchen regelmässig Neues von mir zu posten; vor allem Texte, Ausschnitte etc.

see ya soon i m back to writing now :-*

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